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Um einen kurzen Überblick über Ihre persönliche und berufliche Laufbahn geben zu können, muss der Lebenslauf klar gegliedert sein. Ganz wichtig: Er muss vollständig und lückenlos sein! Wie das Wort Überblick schon andeutet, ist es beim Lebenslauf erforderlich, dass das Wesentlichste überschaubar und in einer chronologischen Abfolge präsentiert wird. Es ist natürlich erlaubt sich in einem guten Licht darzustellen. Jedoch bitte NICHT verfälschen und auch NICHT verschleiern! Am besten Sie schreiben Ihren Lebenslauf auf dem Computer oder mit der Schreibmaschine. Handgeschriebene Lebensläufe werden nicht oft verlangt! Der Umfang sollte nicht mehr als ein bis höchstens zwei Seiten umfassen. Dazu kann auch ein Deckblatt mit persönlichen Angaben und Bewerbungsfoto angefertigt werden.
Unterschiedliche Möglichkeiten eines LebenslaufesEinen Lebenslauf können Sie funktional, ausführlich und tabellarisch anfertigen. Der funktionale Lebenslauf zeigt Ausbildungen und Beschäftigungen in Blöcken an. Beim ausführlichen Lebenslauf formulieren Sie alle Informationen in Absatzform in einem Text. Diese Form des Lebenslaufes ist handgeschrieben. Es ist einfacher diesen Lebenslauf aus einem tabellarischen Lebenslauf zu erschließen. Passen Sie den Lebenslauf auf das gewünschte Unternehmen an. Auch hier ist wieder kein Einheitslebenslauf angebracht!
Inhalt des tabellarischen LebenslaufesSie sollten grundlegend auf doppelte Formatierungen, wie fett und unterstrichen verzichten.
Kinder, - Alter der Kinder
Bei den nachstehenden Gliederungspunkten ist es wichtig, nicht nur Zeiträume anzuzeigen, sondern auch Zuständigkeitsbereiche und Fertigkeiten. Die folgenden Punkte sind lediglich Beispiele und je nach Laufbahn anders zu gliedern.
(Thema der Arbeit & Promotion)
KEINE Angaben wie " seit 06/2008 arbeitslos"!!! Besser Sie schreiben, Sie haben sie Zeitraum der "Bewerbungsphase" durch Recherchen, Fortbildungen oder Ähnliches genutzt.
Für Abschlüsse und Eignungen müssen Sie beglaubigte Zeugniskopien beilegen.
Vorteile des tabellarischen Lebenslaufes
Die Dritte SeiteUm Ihrer Bewerbung weitere Auskünfte anzufügen, gibt es noch die "Dritte Seite". Sie ist sozusagen eine "Bonusseite", für deren Schöpfung die Autoren Hesse/Schrader verantwortlich sind. Diese zusätzliche Seite wird besonders bedacht gelesen, weil der Personalverantwortlich oft nicht mit einer weitern Seite rechnet. Demzufolge können Sie sich hier von Ihrer Konkurrenz durch gekonnt formulierte Argumente abheben.
Aufbau der Dritten SeiteSie beginnen mit einer Überschrift, die ansprechend sein muss, da Sie schließlich die Aufmerksamkeit des Ansprechpartners gewinnen wollen. Die Dritte Seite entspricht genau einer DIN A4 Seite. Nachstehend sind einige Beispiele aufgeführt:
KEINE Romane verfassen. Die Länge des Textes entspricht nur ein paar kurzen präzisen Sätzen, die Ihre Mitteilung auf den Punkt bringen. Versuchen Sie sich höchstens auf 15 Zeilen zu konzentrieren. Mit Datum, Ort und Ihrer Unterschrift (Vor- & Zuname) schließen die Seite ab. Ratsam ist blaue Tinte für die Unterschrift zu verwenden. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und versuchen Sie mit einer optisch attraktiven Gestaltung der Seite zu punkten. Verwenden Sie verschiedene Formatierungen. Hier zwei Beispiele: <Überschrift> <Überschrift 1.Ordnung> <Absatz> <Absatz n> < Überschrift 2.Ordnung > <Absatz> Datum, Ort Datum, Ort
Inhalt der Dritten SeiteDer Textinhalt muss sich mit der Überschrift decken. Denkbare Inhalte:
Es bietet sich an auf relevante Argumente aus dem Anschreiben oder dem Lebenslauf zurückzugreifen. Aber denken Sie daran, dass aufgrund der Fülle von Bewerbungen das Schreiben oftmals lediglich durchgeblättert wird. Die Dritte Seite nur nutzen, wenn Sie WIRKLICH etwas Wichtiges zu berichten haben! Nebenbei kann sich die Absicht sonst ins Gegenteil umkehren und eine negative Reaktion auf Ihre Bewerbung auslösen.
Das DeckblattSie können nach Belieben Ihren Bewerbungsunterlagen auch ein Deckblatt hinzugeben. So erhält Ihre Bewerbung möglicherweise eine besonderes Merkmal, und Sie haben wiederum die Chance aus Ihren Mitbewerbern hervorzustechen! Die optische Gestaltung kann Neugier und Sympathie bei dem verantwortlichen Personalzuständigen hervorrufen.
Inhalt des Deckblattes
Das Deckblatt ist die einzige Seite bei der Sie freie Wahl mit Schriftarten, Schriftgrößen und Textanordnungen haben. In der restlichen Bewerbung eine Schriftart behalten.
Das BewerbungsfotoDer erste Blick des Personalzuständigen fällt, nachdem er sich einen Gesamteindruck verschafft hat auf Ihr Bewerbungsfoto. Sie sollen schließlich auch mit ihrem Erscheinungsbild das Unternehmen nach außen hin präsentieren. Somit ist es ein wesentliches Detail Ihres Bewerbungsschreibens. Also wählen Sie Ihr Bewerbungsfoto sorgfältig aus. Sie entscheiden, was Sie auf dem Foto ausstrahlen wollen. Dass Lassen Sie ein Bild von sich anfertigen mit dem Sie sich identifizieren können. Tip: Sie können auch Ihr Foto auf Leinwand drucken lassen und so jemanden eine Überraschung machen. Foto auf Leinwand informationen bekommen Sie hier
Das ErscheinungsbildEin wichtiger Aspekt ist ein gepflegtes Äußeres. Die Kleidung muss angemessen sein und auf Ihre Position abgestimmt. Für eine Spitzenposition ist zum Beispiel ein Anzug mit Krawatte geeignet. Auf jeden Fall muss die Kleidung auf den Arbeitsplatz bezogen abgestimmt sein. Wenn Sie eine Frau sind, tragen Sie nur dezent Schmuck und Farbe auf.
Das Passbild in den BewerbungsunterlagenWie schon erwähnt, können Sie das Lichtbild aufs Deckblatt oben rechts platzieren oder auf dem Lebenslauf. |